Anwalts- und Steuerkanzlei HLH
























Mandanten möglichst umfassend zu beraten, ähnelt dem Versuch der Quadratur des Kreises. Wer heute eine rote Ampel überfährt, könnte morgen von seinem Arbeitgeber entlassen werden und sich einige Tage später mit dem Scheidungsantrag seiner Frau konfrontiert sehen. In allen Fällen erwartet er eine fundierte und kompetente Beratung und Vertretung.

 

Ähnlich, wie wir in Jurathek versucht haben, unsere rechtlichen Schwerpunkte zu verteilen, so sehen wir in der Kanzlei die Notwendigkeit einer Aufteilung der Tätigkeitsschwerpunkte. Es ist beispielsweise kaum möglich, mit der komplexen und teilweise widersprüchlichen Rechtsprechung der Oberlandesgerichte im Familienrecht Schritt zu halten, ohne dabei gleichzeitig z.Bsp. die Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte zum Fahrerlaubnisrecht aus dem Auge zu verlieren.

Auch im Bereich unserer jeweiligen Tätigkeits- und Interessensschwerpunkte greifen wir von Fall zu Fall in Absprache mit den Mandanten auf die Hilfe kompetenter externer Fachleute zurück, wenn der rein juristische Ansatz zu kurz griffe.

Unsere Kanzlei befasst sich überwiegend mit Steuerrecht, Zivilrecht und Strafrecht, innerhalb dieses globalen Oberbegriffs sollen einige Tätigkeitsschwerpunkte beispielhaft herausgegriffen werden.

Wir, das sind (in alphabetischer Reihenfolge)

Undine Haberecht, Steuerberater.

Frau Haberecht deckt zunächst einmal das „normale“ Spektrum der steuerlichen Beratungstätigkeiten ab. Das meint z.Bsp. die Anfertigung von Steuererklärungen für Privatpersonen oder Unternehmen, die Erstellung von Jahresabschlüssen und Bilanzen, die Mitwirkung bei steuerlichen Betriebsprüfungen bis hin zur Prozessführung bei Finanzgerichten und beim Bundesfinanzhof.

Einer ihrer Interessensschwerpunkte ist das Familienrecht. Im Idealfall steht das gerichtliche Scheidungsverfahren nicht am Anfang, sondern am Ende unserer Tätigkeit. Eine umfassende Beratung über die finanziellen Folgen der Scheidung, die Frage der elterlichen Sorge, des Umgangsrechts sollte vorab erfolgen. Gerade hinsichtlich der finanziellen Konsequenzen von Trennung und Scheidung dürfen auch die umfangreichen steuerlichen Konsequenzen nicht außer Acht gelassen werden.   

Gerne bieten wir im Vorfeld des gerichtlichen Scheidungsverfahrens ein Mediationsverfahren an. Im Idealfall sollten, wenn schon nicht alle, dann doch möglichst viele Streitpunkte zwischen den Parteien bereits vor Einreichung des Scheidungsantrags gelöst sein. Mediation geht von dem Ansatz aus, dass eine streitige Auseinandersetzung häufig beide Parteien benachteiligt. (Der Mann bekommt das Auto, die Frau die Kinder, die Anwälte teilen sich das Vermögen).  Zwar soll auch das Gericht in jeder Phase des Verfahrens auf eine gütliche Einigung der Parteien hinwirken, Vorschläge des Gerichts können aber meist nur den „Ist-Zustand“ regeln. Mediation ist dagegen auf die Zukunft gerichtet. Gerade bei gemeinsamen Kindern werden die Parteien noch über Jahre miteinander zu tun haben.

Michael Hettenbach, Rechtsanwalt.

Ein Tätigkeitsschwerpunkt ist das Strafrecht, insbesondere die Tätigkeitsfelder Drogendelikte und  Verkehrstraftaten.

Die scheinbar so unterschiedlichen Bereiche haben gemeinsam, dass gerichtliche Sanktionen meist zu kurz und falsch eingreifen. Das Prinzip „Abschreckung“ im Drogenbereich versagt jeden Tag aufs Neue. Das meint nicht nur den Heroinsüchtigen, der an der Nadel hängt. Schädliche Verhaltensweisen entwickeln sich meist subtiler und von der Umwelt zunächst meist unbemerkt. Das „Feierabendbier“, die Beruhigungstablette zur Entspannung können harmlos sein, könnten aber auch den Beginn eines Missbrauchs darstellen. Hätte Strafe den Abschreckungseffekt, den man ihr nachsagt, gäbe es nicht die hohe Zahl von Rückfällen. Wir versuchen in Zusammenarbeit mit Psychologen, Suchtberatungsstellen und Medizinern Konzepte zu entwickeln, um Rückfälle in der Zukunft so weit wie möglich auszuschließen. Wir können Geschehenes nicht ungeschehen machen, aber versuchen, durch  vom Gericht zu berücksichtigendes „Nachtatverhalten“ des Mandanten die zu erwartende Strafe deutlich zu mildern.

Derzeit versuchen wir das Konzept, das sich im Bereich der Drogen gut bewährt hat, auch in anderen strafrechtlichen Bereichen umzusetzen. „Ich werde das ganz nie wieder tun“, wird Gerichte nicht sonderlich beeindrucken. Einsicht nicht nur in das Unrecht der Tat an sich, sondern in die Vorgeschichte der Tat und die Bedingungen, wie es zu einem Delikt kommen konnte, umschreiben in knappen Worten das Konzept.

Ein Tätigkeitsschwerpunkt, der in dieser Form zumindest in den klassischen anwaltlichen Tätigkeitsfeldern bislang nicht erwähnt wird, ist das Fahrerlaubnisrecht.  Allzu oft endet die Tätigkeit des Anwalts zu einem Zeitpunkt, zu dem der Mandant dringender denn je auf kompetente Hilfe angewiesen wäre. Wir überprüfen behördliche Anordnungen der Beibringung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU), vertreten gegebenenfalls im Verwaltungsverfahren, begleiten den Mandanten mit Hilfe kompetenter externer Fachleute bis zur bestandenen MPU. Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zur Verkehrspsychologie. Im Gegenteil, wir versuchen seit Jahren erfolgreich, beiderseitige Vorbehalte abzubauen.

Tobias Langer, Rechtsanwalt.

Eigentlich gehört Inkasso, also das Beitreiben von Forderungen, zum Standardrepertoire vieler Anwaltskanzleien. Die Vertretung einiger kleinerer und mittlerer Unternehmen brachte es mit sich, dass Forderungsbeitreibung und Zwangsvollstreckung in der Kanzlei seit je her einen wichtigen Schwerpunkt darstellte. Dass sich diese Tätigkeit zu einem Schwerpunkt entwickeln konnte, verdanken wir dem Outsourcingprojekt einer Bausparkasse mit eigener Rechtsabteilung. Wir freuen uns, dass wir seit einigen Jahren unter Beweis stellen können, dass externe Forderungsbeitreibung durch starke Spezialisierung unter Umständen effizienter und kostengünstiger durchgeführt werden kann, als im Unternehmen selbst. 

Weitere Tätigkeitsgebiete entnehmen Sie bitte unseren Veröffentlichungen. In vielen Bereichen verfügen wir neben den Zugriffen auf externe Datenbanken über eine umfassende interne Rechtsprechungsdatenbank. Die auf Jurathek (teilweise exklusiv) veröffentlichten Urteile stellen nur einen Querschnitt des Gesamtdatenbestands dar.

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Undine Haberecht
Steuerberater
Rosenstraße 5

71640 Ludwigsburg

Telefon: 0700 / Steuerfux (0700 / 78 38 37 389)
Telefax: 0700 / Steuerfux (0700 / 78 38 37 389)

eMail:haberecht@jurathek.de

Michael Hettenbach
Rechtsanwalt
Rosenstraße 5 (am Schlosspark)

71640 Ludwigsburg

Tel.:07141/64 32 9-0
Fax: 07141/64 32 9-20

email:hettenbach@jurathek.de

Steuerberaterkammer Stuttgart Rechtsanwaltskammer Stuttgart

Der Berufsstand der Steuerberater unterliegt im Wesentlichen den nachstehenden Regelungen:

Steuerberatungsgesetz (StBerG)
Durchführungsverordnung zum Steuerberatungsgesetz (DVStB)
Steuerberatergebührenverordnung (StBGebV)
Berufsordnung (BOStB)
Die berufsrechtlichen Regelungen können bei der zuständigen Steuerberaterkammer Stuttgart eingesehen werden.
Sie finden Sie auch auf der Homepage der Bundessteuerberaterkammer.

Die maßgeblichen berufsrechtlichen Regelungen sind:

Die Bundesrechtsanwaltsordnung
die Berufsordnung
die Fachanwaltsordnung
die BRAGO
Für den Bereich des internationalen Rechtsverkehrs die Standesregelung der Rechtsanwälte in der europäischen Gemeinschaft
Die jeweils standesrechtlichen Regelungen können abgerufen werden bei der Bundesrechtsanwaltskammer
Internetadresse: www.brak.de.

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